Neuigkeiten der Verbundkirchengemeinde Türkheim-Aufhausen

22.03.15 Gemeindebrief

Der Gemeindebrief des Frühjahres 2015 steht zum download bereit.  Gemeindebrief Frühjahr 2015

mehr

Männer im Gespräch

Männer und ihre Gesundheit - Der Samson-Komplex

mehr

08.03.15 Kindergottesdienst

Am 15.03.2015 findet um 09:30 Uhr im Gemeindehaus in Aufhausen der dritte gemeinsame Kindergottesdienst statt. 

mehr

  • addremove Die Kirchenwahl in Württemberg

    Am 1. Dezember 2019 wählen die rund zwei Millionen wahlberechtigten Mitglieder der Evangelischen Landeskirche in Württemberg neue Kirchengemeinderäte sowie eine neue Landessynode.

    Etwa 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte leiten die etwa 1.244 Kirchengemeinden der Landeskirche zusammen mit ihrer Pfarrerin bzw. ihrem Pfarrer. Und die 90 ebenfalls zu wählenden Landessynodalen bestimmen den Kurs der gesamten Kirche auf landeskirchlicher Ebene mit.

    Wichtig, so der Landesbischof July, sei die Unterstützung durch eine breite Wahlbeteiligung: „Jede Wählerin und jeder Wähler unterstützt auf diese Weise unser Kernanliegen in der württembergischen Landeskirche: Dass die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus in Wort und Tat auch in Zukunft die Menschen im Land erreicht, ihnen hilft, sie ermutigt, sie tröstet.“

    Alle Infos zur Kirchenwahl auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Wahl in die Kirchengemeinderäte

    Am 1. Dezember 2019 werden in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg über 10.000 Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte gewählt.

    In den Gemeinden der württembergischen Landeskirche ruht die Verantwortung auf mehreren Schultern. Die Pfarrerin bzw. der Pfarrer leiten gemeinsam mit dem gewählten Kirchengemeinderat die Gemeinde. In jeder Gemeinde werden am 1. Advent zwischen vier und 18 Kirchengemeinderäte gewählt. Das Ergebnis der Wahl des Kirchengemeinderats in Ihrer Gemeinde erfahren Sie über Ihr Pfarramt.

    Mehr über die Aufgaben des Kirchengemeinderats auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Wahl der Landessynode

    Am 1. Dezember 2019 werden nicht nur die Kirchengemeinderäte, sondern auch die Mitglieder für die 16. Württembergische Landessynode gewählt.

    Die Landessynode wird direkt von den Gemeindegliedern gewählt. Sie ist die gesetzgebende Versammlung der Kirchenleitung. Ihre Aufgaben ähneln denen von politischen Parlamenten.

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg ist die einzige Gliedkirche der Evangelischen Kirche in Deutschland, in der die Mitglieder der Landessynode direkt von den Gemeindegliedern gewählt werden (Urwahl). Die Synodalen werden in Wahlkreisen für sechs Jahre gewählt.

    Die Landessynode auf einen Blick auf www.kirchenwahl.de

  • addremove Die Kirchenwahl in unserer Gemeinde

    Geben auch Sie am 1. Dezember 2019 Ihre Stimme bei der Kirchenwahl ab!

    Haben Sie Fragen zur Wahl, die Ihnen auf www.kirchenwahl.de nicht beantwortet werden? Dann wenden Sie sich an unser Pfarramt, Ihren Pfarrer oder Ihre Pfarrerin oder an amtierende Kirchengemeinderätinnen und -räte.

    Auch wenn Sie für die Kirchenwahl kandidieren möchten, stehen wir gerne zur Verfügung! Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wir beantworten gerne ganz unverbindlich Ihre Fragen.

    Informationen zu den Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl der Landesyndode finden Sie ab Oktober 2019 auf www.kirchenwahl.de.

Neuigkeiten zur Verbundkirchengemeinde Türkheim-Aufhausen (GZ Bericht)

Für Gemeindemitglieder ändert sich nichts  
Ab Januar 2019 neu auf der Alb: die Verbundkirchengemeinde Türkheim-Aufhausen.

Auf der Alb ändert sich ab dem 1. Januar 2019 etwas in der Kirchenstruktur: Aus den selbstständigen Kirchengemeinden Türkheim und Aufhausen mit einem dafür zuständigen Pfarramt Türkheim-Aufhausen wird die Verbundkirchengemeinde Türkheim-Aufhausen.

Eine Verbundkirchengemeinde ist ein relativ neues Konstrukt der Landeskirche. Dabei ändert sich nichts für die Gemeindemitglieder, aber die Kirchenverwaltung wird verschlankt. „Das ist kein Zusammenwachsen wie bei einer Fusion, aber auch kein so loser Zusammenschluss wie bei einer Gesamtkirchengemeinde“, erklärt die für beide Kirchengemeinden verantwortliche Pfarrerin Helga Striebel. Die beiden Kirchengemeinden bleiben als einzelne Kirchengemeinden erhalten, werden aber verwaltungstechnisch zusammengeschlossen. Das heißt, statt zwei Kirchengemeinderäten gibt es in Zukunft nur noch einen Verbundkirchengemeinderat. Der jedoch besteht paritätisch aus den Kirchengemeinderäten aus Aufhausen und aus Türkheim. „Und diese werden auch nach wie vor in den jeweiligen Gemeinden separat gewählt“, erläutert Helga Striebel. Für sie als Pfarrerin bedeutet das jedoch nur noch eine Sitzung pro Monat, und alle Entscheidungen werden gleichzeitig gemeinsam gefällt. „Aber wenn in einem der Orte etwas zu organisieren ist, wie zum Beispiel eine Veranstaltung, dann kann sich der jeweilige Rat dafür auch im kleinen Gremium treffen.“
Neu ist dann auch, dass es nur noch einen Haushaltsplan für die Verbundkirchengemeinde gibt, für den dann auch nur noch eine Kirchenpflegerin zuständig sein wird. „Das macht verwaltungstechnisch einiges einfacher“, sagt Helga Striebel.

Pfarrstelle soll attraktiv bleiben
Grund für die Veränderung dieser Strukturen ist der Pfarrplan 2024. Statt der bisherigen 100-Prozentstelle wird die Pfarrstelle Türkheim-Aufhausen dann nur noch mit 75 Prozent besetzt, der Pfarrer erhält mit weiteren 25 Prozent die Hochschulseelsorge dazu. Die Kirchengemeinderäte in Türkheim und Aufhausen wollten den Pfarrplan nicht einfach auf sich zukommen lassen, sondern die kommenden Veränderungen aktiv mitgestalten, wie die Seelsorgerin erklärt. „Damit die Pfarrstelle auch in Zukunft möglichst attraktiv bleibt und bei Bedarf problemlos wieder besetzt werden kann.“

Genau für diese Situation sei das Konstrukt der Verbundkirchengemeinde von der Landeskirche neu geschaffen worden. Im Gegensatz zu einer Fusion bleiben die jeweiligen kircheneigenen Gebäude im Besitz der einzelnen Kirchengemeinden. „Die meisten Gemeindemitglieder werden gar nichts von der Veränderung merken“, betont Pfarrerin Helga Striebel. Nach wie vor finden die Sonntagsgottesdienste in beiden Gemeinden statt, nur zu besonderen Gelegenheiten werden sie – wie bisher schon – gemeinsam gefeiert. Und auch die Pfarrerin selbst, die in Dornstadt wohnt, hält sich im Pfarramt in Aufhausen dienstlich genauso oft auf wie im Pfarramt  in Türkheim.

Anfang Januar findet eine konstituierende Sitzung des neuen Verbundkirchengemeinderates statt. Dabei werden die Ämter wie Kirchenpflege, Vorsitzender oder Synodaler neu gewählt bis zu den offiziellen Kirchengemeinderatswahlen im Dezember. 

Quelle: Geislinger Zeitung, Dienstag, den 18. Dezember 2018 , cb