Der tröstende Gott

Lesen Sie für den folgenden Impuls Jesaja 40,1–11.

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott!  – diese einleitende Aufforderung ist der rote Faden, der das Buch des zweiten Jesaja durchzieht. Es ist eine Botschaft, die dem Volk Israel im babylonischen Exil gilt. Und es ist eine Botschaft, die den Menschen zu Herzen gehen soll. Denn Jerusalem ist zerstört, liegt in Trümmern, Hoffnungslosigkeit hat sich allerorten breitgemacht. Aufgrund ihrer Bedeutung wird diese Botschaft gleich zu Beginn des neuen Buchabschnittes deutlich herausgehoben.

Konkreter Trost

Verschiedene Stimmen sind zu hören: zunächst die Stimme Gottes, die die Wende der Not, die Vergebung der Schuld ankündigt. Eine andere Stimme erteilt den Auftrag an eine Art Bautrupp, einen Weg in der Wüste zu bahnen, einen Weg, der die Rückkehr Gottes ohne Hindernisse ermöglichen soll. Eine dritte Stimme gibt dem Propheten den Auftrag, das, was er gehört hat, weiterzugeben, damit die Menschen aufgerichtet werden. Der eindrückliche Vergleich der Menschen mit dem Gras, das verdorrt, ist Klage der nach Babylon Verschleppten: Wir kommen hier um, namenlos.

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