Ausflug der Aufhauser und Türkheimer Gemeinden

im Bus

Auf Einladung der Partnergemeinde Spechtsbrunn war am 20. September eine fröhliche Gruppe Aufhausener und Türkheimer Gemeindeglieder auf dem Weg nach Thüringen. In einem kleinen Reisebus ließ es sich bequem reisen und in den nächsten 6 Stunden war viel Zeit für Gespräche, lesen, vespern, schlafen…

Um 16.30 Uhr fuhr der Bus mit seinen 24 gespannten Fahrgästen in das manchem schon bekannten Örtchen am Rennsteig ein. Gespannt waren auch die bereits wartenden Spechtsbrunner. Welches Gesicht sich wohl hinter den Namen auf der Gästeliste verbarg?!

Eilig wurde das Gepäck in die Gasthäuser gebracht, denn schon um 17.00 Uhr war ein Konzert in der neu renovierten Kirche. Für viele, die die Kirche bereits aus vorherigen Besuchen kannten war es ein großes Erstaunen, wie schön und farbenprächtig die Kirche nach über 10jähriger Renovierungszeit wieder geworden ist.

Aus den Gesprächen mit den Gemeindegliedern konnte man hören, wie viel Zeit, Arbeit und Spenden die Spechtsbrunner in ihre Kirche gesteckt haben. Dabei war jeder Anteil wichtig!

Da haben die Fähigkeiten des Glasmalers zum Erneuern der Malereien an den Bänken genauso ihren (Geld)-Wert eingebracht wie jeder gespendete Euro zum Bezahlen der Handwerker. Und die Kontakte und Mut machenden Worte des Pfarrers waren genauso vonnöten wie die Zeit die ein Rentner mitbringt.

Dieses Zusammenspiel der verschiedenen Möglichkeiten und Fähigkeiten spiegelte sich auch in eigenartiger Weise in dem folgenden Konzert wieder. Da hatte das Volkslied neben dem Kirchenchoral genauso Platz wie ein englischer Swing oder eine lateinische  Arie. Die Orgel ergänzte die Klarinette, ein Choral war von der Blaskapelle zu hören und Chöre und Sologesang wechselten sich ab. Ein buntes Programm quer durch verschiedene Musikstile, begleitet von unterschiedlichen Instrumenten, mit „altem“ und „neuem“ Liedgut, für Kirchennahe und –ferne. Jeder konnte sich wieder finden. Und so soll es in einem Gotteshaus auch sein!

Das war auch die Meinung des Predigers zum Festgottesdienst am Sonntag, in dem die Kirche geweiht wurde. Auch er knüpfte in seiner Predigt an diese Vielfalt an, indem er auf die bunten Farben der Kirche hinwies und sie in ihrer Bedeutung erläuterte. Jede Farbe hat ihre eigene Bedeutung und im Zusammenspiel ergeben sie ein lebendiges Ganzes. Ein Wunsch, den er an die Gemeinde weitergab.

Aus Anlass der Kirchweihe wurde eine Gedenktafel angebracht, die nach dem Gottesdienst feierlich enthüllt wurde. Hier wurde auch das Gastgeschenk der Partnergemeinde Türkheim/Aufhausen übereicht: Ein stattlicher Eichenbaum aus dem Wittinger Wald, der sogar Schein-bare Blüten trieb!

Da es für die Älbler nach dem Gottesdienst schon wieder auf Heimreise ging, war es schön auf einen geselligen Abend am Vortag zurückblicken zu können. Bei Thüringer Bratwurst, Spanferkel und Salaten, bei Bier und Wein hatte man seine in der noch unbeheizbaren Kirche erkalteten Glieder wieder aufgewärmt und die Zeit für persönliches kennen lernen oder vertiefen der Beziehungen hatten alle gerne genutzt.